Gymnasialschülerinnen vermitteln Kinderrechte an der Bertha-Benz-Grundschule

Fünf engagierte Gymnasialschülerinnen machten sich auf den Weg nach Nöttingen, um den Kindern der Klasse 1a und 1b der Bertha-Benz-Grundschule das wichtige Thema Kinderrechte näherzubringen.

Mit viel Begeisterung und altersgerechten Beispielen gestalteten sie eine Unterrichtseinheit, die bei den Grundschulkindern großen Anklang fand.

Zu Beginn fragten die Schülerinnen die Kinder, was sie bereits über Kinderrechte wissen. Gemeinsam sammelten sie Ideen und knüpften daran an, warum Kinderrechte wichtig sind und was sie im Alltag bedeuten. Einen besonderen Schwerpunkt legten die Gymnasialschülerinnen auf die Kinderrechte: Meinungsfreiheit und Beteiligung.

In gemeinsamen Gesprächen überlegten die Kinder, wo sie ihre Meinung äußern dürfen und wo sie beteiligt werden müssen. Schnell fanden sich viele lebensnahe Beispiele: bei der Auswahl des Speiseplans, bei der Wahl von Freunden oder beim Hobby ist es wichtig, dass sie sagen, was ihnen gefällt. Die Schülerinnen ermutigten die Kinder auch, „größer zu denken“: So berichteten sie davon, dass Kinder beim Bau des Spielplatzes am Remchinger Rathaus beteiligt wurden – ein schönes Beispiel dafür, dass Erwachsene Kinder auch bei größeren Projekten anhören und einbeziehen sollten.

Neben Gesprächen brachten die Gymnasialschülerinnen auch Spiele rund um das Thema Kinderrechte mit. Außerdem wurde über das Lieblingsessen gesprochen und der Bezug zur gesunden Ernährung hergestellt. Zum Abschluss sammelten die Kinder gemeinsam, welche weiteren Bereiche in ihrem Leben zu den Kinderrechten gehören – etwa ein sicheres Zuhause oder gewaltfrei aufzuwachsen – und welche Dinge zwar schön sind, aber keine Kinderrechte darstellen, wie zum Beispiel in den Urlaub zu fahren oder ein Haustier zu haben.

Für die Grundschulkinder war es besonders schön, das Thema von den „Großen“ vermittelt zu bekommen, die ihnen näher sind als Lehrkräfte oder die Schulsozialarbeiterinnen. Die Aktion war für alle Beteiligten ein voller Erfolg: Die Grundschulkinder wünschen sich, dass die Gymnasialschülerinnen bald wiederkommen. Auch diese hatten so viel Freude an ihrer Rolle, dass sie sich gut vorstellen können, erneut als Lehrende aktiv zu werden. Klassenlehrerin und Schulsozialarbeiterin zeigten sich begeistert und sind optimistisch, dass sich auch künftig weitere Themen finden lassen, bei denen Grundschul- und Gymnasialkinder gemeinsam voneinander lernen können.

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